"Wie eine Welle nicht nach Wasser suchen muss, brauchen wir uns nicht auf die Suche nach Gott, nach dem Letztendlichen zu machen. Die Welle ist das Wasser. Du bist bereits, was du werden möchtest. Du bist aus Sonne, Mond und Sternen gemacht, du hast alles in dir. Im Christentum gibt es den Ausdruck "in Gott ruhen". Wenn wir von allem Suchen und Streben lassen, ist es, als ruhten wir in Gott. Wir lassen uns fest verankert im gegenwärtigen Augenblick nieder, wir verweilen bei Gott, wir ruhen in unserem kosmischen Körper. Dazu sind keine Überzeugungen und kein Glaube nötig. Eine Welle braucht nicht zu glauben , dass sie Wasser ist. Sie ist bereits im Hier und Jetzt das Wasser. Für mich ist Gott nicht außerhalb von uns oder eine äußere Realität. Gott ist innen. Gott ist keine Wesenheit, die es außen zu suchen gilt und an die man glaubt oder nicht glaubt. Gott, Nirvana, das Letztendliche - sie sind uns allen von Natur aus innewohnend. Das Reich Gottes steht uns jeden Momen...
Das ganze Jahr über mache ich mir Gedanken über Erziehung, gesellschaftliche Entwicklungen und wie sich unser Leben gestaltet. Vieles gefällt mir nicht, oft mache ich mir Sorgen - was für Erwachsene werden die Kinder von heute mal werden? Wohin entwickelt sich diese Gesellschaft weiter? Die Aussichten sind da eigentlich nicht so toll, es ist nur ein recht schmaler Schimmer der Hoffnung, der sich auftut. Da ist es wohltuend, sich auch mal auf ganz uralte Dinge zu besinnen. Seit jeher schon faszinieren mich die Rauhnächte, die Nächte zwischen den Jahren. Ich weiß nicht mehr, wann ich das erste Mal von dieser alten Überlieferung gehört habe, doch ließ mich die faszinierende Idee der eiskalten, magischen, dunklen Nächte, an denen die Grenzen zwischen den Welten durchlässiger sein sollen, nie wieder wirklich los. Es ist eine Zeit besonders großer Energie, die man deutlich spüren kann. Überall in Europa findet man Brauchtum, das diese Zeit mit starken Energien verbindet. In den letzten J...
Yeah, diese Aufforderung spricht mir doch wieder mal aus dem Herzen. Im Herbst Zwiebeln setzen, sich vorstellen, wie die Frühblüher wohl aussehen werden - oder auch im Vorfrühling am Zimmerfenster aussäen, was später im Garten wachsen und blühen wird - eine echte Freude. Das sollte sich keiner entgehen lassen, auch wenn er die Zwiebeln vielleicht im fremden Garten stecken müsste oder nur eine Balkonkasten zur Verfügung hat... schnapp dir einen Gartenkatalog und fang an!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen