Donnerstag, 17. April 2014

Onepager zum Thema "Wie ich mir die Schule träume"

Für den iversity - Kurs "Meine Schule transformieren" sollte ich in 5-7 Sätzen aufschreiben, wie ich mir Schule wünsche, vorstelle und erträume. Das wollte ich euch hier nicht vorenthalten und außerdem interessiert mich eure Meinung dazu. Also auf geht's - kommentieren (bitte direkt hier auf der Seite!)

Ich träume von einer Schule, in der die Lust am Lernen sich ausbreiten kann, die Raum und Zeit dafür bietet. Ich träume davon, dass die Kinder und Lehrer in dieser Schule Erfahrungen machen, die ihre Lebens- und Beziehungspraxis vertieft und verbessert. Davon, dass dort Religion, Philosophie, Kunst, Literatur und Musik nicht als Unterrichtsgegenstand, sondern als essentieller Teil eines guten Lebens erlebt werden. Ich wünsche mir, dass in dieser Schule der ganze Mensch wichtig ist und Eltern dazu gehören, ihren Kindern aber den nötigen Raum lassen. Dort bestimmen die Kinder ihren Unterrichtsplan durch die Themen, die ihnen wichtig sind, die sie begeistern, die sie zum Wachsen brauchen. Diese Schule hat ihren Zweck darin, den Kindern zu helfen, ihren ureigensten Platz in der Welt zu finden und sich als wichtig und wertvoll zu sehen.

1 Kommentar:

  1. Das mit dem "Raum lassen" gefällt mir. Ich finde auch, dass Schule mehr sein sollte als bloßes (auswendig-)lernen. Das man auch - zumindest für viele - uninteressante Fächer toll rüberbringen kann, hat mein Physik-Prof gezeigt. Was ich immer noch behalten habe: 1 Newton ist eine fliegende Tafel Schokolade :-D und das man eine schiefe Ebene mit Spezialschuhen hochlaufen kann. Besonders toll waren seine Weihnachts- und Karnevalsvorlesungen: Würstchen sollte man nicht mit Hochspannung erhitzen... Das war eine der besten Vorlesungen - und auch besser als jeder Schulunterricht. Der Prof hat deutlich die Freude und Faszination für sein Fach gezeigt und auch in die normalen Vorlesungen immer ein spannendes Experiment eingebaut.

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