Samstag, 14. März 2009

Du bist am Zug

Der Alltag hat uns fest im Griff. Man nimmt sich eine Menge vor, hat super gute Ideen, mal was am eigenen Leben zu ändern - und dann bleibt doch alles beim alten. Schlechtes Gedächtnis, keine Zeit... was weiß ich. Ich weiß schon, ich kenne das.

Aber dann passieren solche Dinge wie Winnenden oder ein dir nahestehender Mensch stirbt. Dann kommen einem vorher wichtige Dinge plötzlich so unglaublich unwichtig vor. Und dann erhaschst du, ein ganz kleines bisschen nur, den Blick auf die wirklich wichtigen Sachen. Andere Menschen; etwas fertig bekommen; spüren, dass man etwas kann; eine gute Idee tatsächlich umsetzen. Alles zielt auf ein eins: jemanden glücklich machen. Dich oder dich durch das Glück eines anderen. Völlig egal. Aber das sind die Tage deines Lebens, die du mitnimmst. Wenn du Zeit hattest, sie zu leben...

Warte nicht mehr. Nimm dir die Zeit.

Kommentare:

  1. Hey Alex!
    Ich gebe dir absolut Recht. "Ja, ich mach's nachher ... später ... morgen ... nächste Woche ..." Wir schieben sehr viel (eigentlich alles) auf, vergessen dann das meiste oder wissen gar nicht mehr, warum wir etwas machen wollten. Das wirklich wichtige wird verdrängt und vergessen, unwichtiges wird vorgezogen. Dabei ist es doch gar nicht so schwer, die relevanten von den weniger bedeutsamen Dingen zu unterscheiden. Man muss nur die Augen öffnen und bereit sein, auch für schwierige Situationen. Denn "Bald
    ist deine Zeit um" und es ist zu spät. Du sagst es: Warte nicht mehr. Nimm dir die Zeit.

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Alex,

    nach dieser grundrichtigen Erkenntnis in einer #Sternstunde bleibt nur noch eines:
    TuN (=Tag und Nacht). Jetzt. Tu' es!

    Wer, wenn nicht Du?
    Wann, wenn nicht jetzt?

    lg Stefan

    AntwortenLöschen
  3. Hi, habe auch die nachdenklichen, anregenden Zeilen gelesen, die in sich das Potential eines längeren Essays besitzen.

    Also: Weiter lesen und weiter schreiben!

    Cheers
    anant
    www.anant-kumar.de

    AntwortenLöschen