Freitag, 4. Januar 2013

LLIB - "28 Return all things you borrow."

Ach, wäre das nicht schön?? Wenn jeder von sich aus, unaufgefordert und zeitnach, vielleicht sogar noch unbeschädigt, ausgeliehene Bücher, CDs, Musikinstrumente oder sonst was zurück geben würde. Ihr seht, aus mir spricht ein gerüttelt Maß an Bitterkeit. In 90% aller Fälle klappt das nämlich nicht. Das führt dazu, dass Listen geführt werden müssen oder ich den Wunsch, etwas von mir auszuborgen, abschlägig beantworte. Eigentlich schade, denn normalerweise macht es ja Sinn, solche Dinge mit anderen auszutauschen. Das Schlimmste, was ich in dieser Richtung erlebt habe - mal abgesehen davon, dass die verliehene Sache völlig verschollen ist - war mein Exemplar von "Die Nebel von Avalon", Taschenbuch, praktisch neuwertig, verliehen an eine sehr gute Bekannte, die das Buch mit in den Urlaub nahm und zwei Wochen lang permanent auf dem Bauch liegen ließ. Bei mehreren hundert Seiten könnt ihr euch sicher vorstellen, wie das gute Stück danach aussah. Aus heutiger Sicht hätte ich das gar nicht wieder annehmen dürfen. Also: klar geht alles an den Besitzer zurück - und selbstverständlich für mich ist auch, dass sie im gleichen Zustand zurück gehen. Dann macht das Verleihen auch wieder Spaß!

1 Kommentar:

  1. Hm - erwischt. Allerdings nicht absichtlich. Meistens ist eher so: Aus den Augen aus dem Sinn - dafür aber auch, wenn ich etwas verliehen habe. Entweder fällt es mir erst wieder ein, wenn ich es suche oder zurückbekomme.
    Dann fällt mir noch das Thema Kugelschreiber ein... Irgendwie haben sie auch die Tendenz sich in Luft aufzulösen.

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